Von Keilschrift zu Unicode: Zertifizierter Onlinekurs zur Geschichte der Schrift — jetzt anmelden
Entdecken Sie in einem strukturierten, wissenschaftlich fundierten Onlinekurs die Entwicklung der Schrift von frühen Keilschrifttafeln bis zur digitalen Unicode-Ära, verbinden Sie historische Kontextualisierung mit praktischen Encoding-Übungen und erwerben Sie ein verifizierbares Zertifikat, das Ihre Kompetenzen in Forschung, Archivarbeit und digitalen Geisteswissenschaften belegt.
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Über uns
Wir sind ein interdisziplinäres Team aus Altertumswissenschaft, Linguistik, Typografie und Informatik, das historische Tiefe mit digitaler Exzellenz verbindet. Unser Ziel ist es, verständliche, praxisnahe und wissenschaftlich belastbare Lernangebote zu schaffen, die nachhaltige Kompetenzen in Forschung, Vermittlung und Datenmanagement fördern.
Warum Schriftgeschichte heute relevant ist
Schrift prägt Wissensspeicher, Rechtsordnungen und Identitäten; ihre Geschichte erklärt, wie Informationen über Jahrtausende überdauern und transformiert werden. Das Verständnis von Trägermaterialien, Normen und digitalen Kodierungen ermöglicht kritisches Arbeiten mit Quellen und Datensätzen, verbessert Dokumentationsqualität und stärkt interdisziplinäre Zusammenarbeit in Kultur, Wissenschaft und Technologie.
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Kompetenzen, die Sie erwerben
Sie lernen, historische Schriftsysteme zu kontextualisieren, grundlegende Zeichen zu erkennen, Transkriptions- und Transliterationstechniken anzuwenden und digitale Repräsentationen mit Unicode korrekt umzusetzen. Zusätzlich entwickeln Sie Projektmanagementfähigkeiten, dokumentieren reproduzierbar, reflektieren Quellenkritik und kommunizieren Befunde adressatengerecht gegenüber wissenschaftlichen, pädagogischen und kuratorischen Zielgruppen.
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Teilnehmende und Vorkenntnisse
Der Kurs eignet sich für Studierende, Forschende, Lehrkräfte, Museumspersonal und wissbegierige Berufstätige ohne spezifische Vorkenntnisse. Grundlegende Textverarbeitung und Interesse an Sprache genügen; optionale Vertiefungen richten sich an Fortgeschrittene. Alle Module bieten klar bezeichnete Einstiegspfade, zusätzliche Literaturtipps und optionale Herausforderungen für unterschiedliche Erfahrungsstufen.
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Frühe Schriftsysteme: Ursprünge und Vielfalt
Von administrativen Markierungen zu voll ausgebildeten Schriftsystemen untersuchen wir die sozialen, ökonomischen und religiösen Kontexte, die Keilschrift, Hieroglyphen und frühe logosyllabische Systeme formten, und beleuchten Methoden, mit denen Forschende Materialdatierung, Funktion und Entwicklung dieser frühesten Schriftzeugnisse rekonstruieren.
Alphabete, Abjads und Abugidas
Wir verfolgen die Wandlungen von phönizischen Konsonantenschriften über griechische Vokaleinführung bis zu lateinischen Erweiterungen, beleuchten Abjads wie Arabisch und Hebräisch sowie Abugidas aus der Brahmi-Tradition und vergleichen ihre Strukturprinzipien, orthografischen Innovationen und kulturellen Verbreitungspfade.
Vom Phönizischen zum Lateinischen
Anhand epigrafischer Zeugnisse diskutieren wir Lautrepräsentation, Graphemreformen und die Rolle griechischer Innovationen für Vokalnotation. Sie lernen, wie das lateinische Alphabet standardisiert, regional angepasst und in Druck und digitalen Zeichensätzen erweitert wurde, und üben die Analyse von Schriftvarianten hinsichtlich Form, Funktion und technischer Kodierbarkeit.
Arabische und hebräische Abjads
Wir behandeln diakritische Systeme, Kalligraphietraditionen und religiöse Überlieferungskontexte, die Schreibpraktiken bestimmten. Übungen zeigen, wie Vokalisierungszeichen, Ligaturen und bidirektionale Schreibrichtungen typografisch und digital gehandhabt werden, einschließlich Herausforderungen bei Layout, Zeilenumbruch, Kollation und korrekter Unicode-Implementierung in modernen Arbeitsumgebungen.
Die Brahmi-Familie und Abugidas
Sie lernen Grundprinzipien von Grundkonsonanten mit inhärentem Vokal, diakritischen Modifikatoren und Ligaturbildung kennen. Beispiele aus Devanagari und weiteren Schriften zeigen, wie Schriftgestaltung, Lesefluss und Kodierung zusammenwirken, welche Normalisierungsfragen entstehen und wie Rendering-Engines korrekte Darstellungen technisch gewährleisten müssen.
Materialität, Manuskripte und Paläografie
Vom Schilfrohr auf Papyrus zu Feder auf Pergament untersuchen wir, wie Schreibwerkzeuge, Oberflächen und Tinten Formen, Geschwindigkeit und Stil beeinflussten, und wie paläografische Methoden Schriftentwicklung datieren, lokalisieren und kritisch in Überlieferungsketten der Textgeschichte einordnen.
Typografie, Druck und Schriftgestaltung
Wir beleuchten Innovationen beweglicher Lettern, typografische Klassifikationen und die Auswirkungen der Druckrevolution auf Normierung, Lesbarkeit und Wissenszirkulation, ergänzt durch digitale Fonts, OpenType-Features und mehrsprachiges Satzdesign für globale Kommunikationsszenarien.
Mehr erfahrenStandard-Einschreibung (10 Wochen Onlinekurs)
Beinhaltet vollständigen Zugriff auf alle Module, Videos, Lesepfade, Quizze und Foren sowie zwei Feedbackrunden zu praktischen Übungen. Ideal für Selbstlernende, die strukturiert und flexibel studieren möchten, ohne auf methodische Klarheit, verlässliche Materialien und einen zertifizierten Abschluss verzichten zu müssen.
€349
Premium-Mentoring mit Kleingruppen-Coaching
Zusätzlich zu allen Standardinhalten erhalten Sie wöchentliche Kleingruppen-Sessions, individuelles Projektfeedback, Prioritätsantworten im Forum und Zugang zu erweiterten Fallstudien und Datenbeispielen. Perfekt, wenn Sie ein anspruchsvolles Portfolio aufbauen, gezielt vertiefen und persönliche Betreuung verbindlich einplanen möchten.
€349
Proctored Zertifikatsprüfung mit digitaler Verifikation
Beaufsichtigte Online-Prüfung mit Identitätscheck, Prüflingsprotokoll und automatisierter Auswertung, ergänzt durch eine kurze mündliche Reflexion. Nach Bestehen erhalten Sie ein signiertes, online verifizierbares Zertifikat mit eindeutiger ID und Validierungslink, geeignet für Bewerbungen, Förderanträge und berufliche Entwicklungsgespräche.
€349
Von Kodierung zu Unicode
Wir erklären, warum Codetabellen, Zeichensätze und Normalisierungsregeln essenziell sind, um Texte über Systeme hinweg zuverlässig zu speichern, auszutauschen und zu durchsuchen, und zeigen, wie Unicode globale Schriftsysteme in einem konsistenten, erweiterbaren Standard integriert.
Praxiswerkstätten und Übungen
Hands-on-Sessions verbinden historische Analyse mit digitaler Anwendung, fördern sauberes Arbeiten an Primärquellen, korrekte Transkription und belastbare Unicode-Implementierung, sodass Sie eigenständig verlässliche, zitierfähige Ergebnisse produzieren und dokumentieren.
Keilschrift lesen und dokumentieren
Mit annotierten Fotos und 3D-Scans üben Sie Zeichenidentifikation, Kontextrekonstruktion und Dokumentationsstandards. Sie protokollieren Unsicherheiten transparent, begründen Lesevorschläge und entwickeln nachvollziehbare Editionen, die sowohl für Fachkolleginnen als auch für digitale Plattformen konsistent aufbereitet sind.
Transkription und Transliteration
Wir trainieren konventionsgeleitetes Umschreiben verschiedener Schriftsysteme, erläutern Zielgruppenunterschiede und markieren editorische Eingriffe. Sie lernen, Varianten systematisch zu erfassen, Belege zu verlinken und maschinenlesbare Formate zu liefern, die spätere Korpusanalyse und Wiederverwendung erleichtern.
Unicode-Workflows in der Praxis
Sie arbeiten mit Editor-Settings, Font-Auswahl, Normalisierungstools und Validierern, richten Projektvorlagen ein und testen Exportpfade für Langzeitarchivierung. So vermeiden Sie typische Kodierungsfehler, gewährleisten Portabilität und stellen die Integrität Ihrer Texte über Softwaregrenzen hinweg sicher.
Leistungsnachweise und Feedback
Kurze Quizzes, Reflexionsaufgaben und praktische Einreichungen messen Fortschritt formatives Feedback-orientiert. Rubrics machen Erwartungen sichtbar, Peer-Review stärkt die Begründungstiefe, und Dozierendenkommentare geben konkrete Hinweise für methodische Präzision, bessere Darstellung und saubere Datenhaltung.
Abschlussprojekt mit Praxisbezug
Sie wählen eine Quelle oder Fragestellung, planen Methodik, erstellen Transkription, digitale Repräsentation und kontextualisierte Auswertung. Ein begleitendes Dossier dokumentiert Entscheidungen, Risiken und Alternativen, sodass das Ergebnis als Portfolio-Referenz und Grundlage weiterer Forschung dient.
Zertifikat und Verifikation
Nach bestandener Prüfung erhalten Sie ein signiertes, online verifizierbares Zertifikat mit eindeutiger ID und Prüfdatum. Ein öffentlicher Validierungslink ermöglicht Arbeitgeberinnen und Förderern die Echtheitsprüfung, inklusive Modulübersicht, Workload und Kompetenzprofil in klarer, überprüfbarer Form.
Team, Forschung und Qualitätssicherung
Ein interdisziplinäres Lehrteam aus Sprachwissenschaft, Altertumswissenschaft, Typografie und Informatik kuratiert Inhalte, aktualisiert Literatur, prüft Aufgaben fair und dokumentiert Qualitätsstandards transparent, unterstützt durch externe Beratung und Peer-Review-Prozesse.
Plattform, Didaktik und Barrierefreiheit
Die Lernplattform kombiniert klare Lernpfade, interaktive Medien, mobile Zugänglichkeit und barrierearme Gestaltung mit Untertiteln, Transkripten und Tastaturnavigation, unterstützt durch Foren, Kalender, automatisierte Erinnerungen und datensichere Kommunikation.
Asynchron und live kombiniert
Videovorlesungen, Lesepfade und wöchentliche Live-Sprechstunden greifen ineinander. Flexible Einheiten respektieren Zeitzonen, während Aufzeichnungen, Zeitstempel und Notizfunktionen fokussiertes Lernen und effizientes Wiederholen der Kernthemen ermöglichen.
Barrierearme Medien und UX
Untertitel, alternative Bildtexte, klare Kontraste und skalierbare Typografie fördern Zugänglichkeit. Bedienung per Tastatur und Screenreader wird aktiv getestet, damit Inhalte für unterschiedliche Bedürfnisse nutzbar bleiben, ohne fachliche Tiefe oder visuelle Klarheit einzubüßen.
Community und Moderation
Strukturierte Foren, soziale Codes und moderierte Q&A-Sessions sorgen für konstruktiven Austausch. Wissenssammlungen, Markierungen gelöster Fragen und thematische Threads verhindern Redundanzen und erleichtern zielgerichtete Recherche, auch später im beruflichen Einsatz.
Zeitplan, Aufwand und Anmeldung
Klare Starttermine, wöchentliche Workload-Empfehlungen und transparente Deadlines erleichtern Planung, während flexible Buchungspakete, Frühbucherrabatte und Förderhinweise den Einstieg in den zertifizierten Kurs organisatorisch und finanziell planbar machen.
Kursdauer und Meilensteine
In zehn Wochen bearbeiten Sie thematische Blöcke mit klaren Abgaben, Reflexionen und Checkpoints. Kalender-Feeds, Erinnerungen und Fortschrittsanzeigen helfen, Lernziele realistisch zu planen und Pufferzeiten für intensivere Projektphasen einzuplanen.
Workload und Selbststudium
Rechnen Sie mit drei bis fünf Stunden pro Woche für Lektüre, Videos und Übungen. Optionale Vertiefungen und Expertenmaterialien erlauben individuelle Schwerpunkte, ohne den roten Faden der Kursstruktur zu verlieren oder Termine zu gefährden.
Anmeldung und Fristen
Die Einschreibung erfolgt online in wenigen Schritten. Sie wählen Paket, Zahlungsart und Starttermin, erhalten sofortigen Plattformzugang und Willkommensmaterialien. Fristen, Wechsel- und Wartelistenregelungen sind transparent dokumentiert und leicht nachvollziehbar.
Karriereperspektiven und Anwendung
Vermitteltes Können eröffnet Wege in Museen, Archiven, Verlagen, Forschung und Digital Humanities, stärkt Projektportfolios und qualifiziert für interdisziplinäre Teams, die verlässliche, interoperable Textdaten aufbauen und vermitteln.